Titel: "Lexikon chinesischer Symbole"
Autor: Wolfram Eberhard
Einband: Hardcover
Seitenanzahl: 320
Verlag: Diederichs
Meine Wertung: 5 Farbkleckse

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    Klappentext: 
      Die chinesische Kultur ist von einer unglaublichen Symbolvielfalt geprägt. Der renommierte Sinologe Wolfram Eberhard stellt die wichtigsten rund 400 Symbole vor und erläutert ihre Bedeutungen und Lesarten. Sein Lexikon gilt als das Standardwerk zur chinesischen Bildsprache.
Meinung:
Aufgrund meines Interesses für andere Kulturen, Sprachen und Symbolismus entschied ich mich für dieses Werk. Zudem möchte ich bald damit anfangen, die chinesische Sprache zu lernen, deswegen habe ich darauf gehofft mit Hilfe des Buches ein besser Verständnis dafür zu entwickeln.
Bereits auf dem Cover kann man einige Symbole und Zeichnung erkennen, welche im Werk erklärt werden.
Am Anfang des Buches bekommt man eine Einführung in die Symbolsprache, welche sich auf neun Seiten erstreckt. Anschließend folgt in alphabetischer Reihenfolge eine Übersicht mit Erklärung von rund 400 chinesischen Symbolen. Der Autor erläutert deren Bedeutung und Lesarten. Dabei kann man auf jeder Doppelseite mindestens ein Bild / Zeichnung zu einem der erklärten Symbole finden. Es wird sowohl das deutsche als auch das chinesische Wort für das jeweilige Symbol genannt, genauso wie das chinesische Schriftzeichen dafür. Es werden sowohl typische chinesische Symbole und Objekten erklärt, als auch die Bedeutung von uns bekannten alltäglichen Objekten. Das Werk bietet einen sehr spannenden Überblick an einer Vielzahl an Objekten und chinesischen Symbolen. Es ist sehr schön, um sich mehr über die chinesische Kultur informieren und sie verstehen zu können.

Fazit:  Alles in allem ein tolles Werk um eine Einführung in die Bildsprache der chinesischen Kultur zu bekommen und eine Bandbreite an unterschiedlichen Symbolen/Objekten kennen zu lernen. Auf jeden Fall eine Empfehlung für Interessierte an der Thematik Symbolismus.

Dank: 
Zudem möchte ich mich natürlich bei dem Diederichs Verlag , sowie der Verlagsgruppe Randomhouse bedanken, die mir dieses Rezensionsexemplar freundlicherweise zugeschickt haben. Ich bedanke mich nochmals bei Ihnen für die Möglichkeit dieses interessante Werk rezensieren zu dürfen und für tolle Zusammenarbeit.




            
 



Titel: "Die zahlreichen Leben der Seele"
Autor: Brian L. Weiss
Einband: Softcover
Seitenanzahl: 224
Verlag: Goldmann
Meine Wertung: 5 Farbkleckse

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Autor: Brian Weiss machte nach dem Studium der Psychologie und Medizin schnell Karriere als Leiter der psychologisch-pharmakologischen Abteilung der Universitätsklinik Miami. Bereits wenige Jahre später wurde er zum Chefarzt der psychiatrischen Abteilung eines großen Krankenhauses berufen. In seiner Praxis hatte er Hunderte von Patienten mit Psychopharmaka und konventionellen psychotherapeutischen Methoden behandelt, bis der „Fall Catherine“ sein Weltbild von Grund auf veränderte.

    Klappentext: 
Der Psychiater Brian Weiss behandelte seine Patientin Catherine 18 Monate lang mit konventionellen therapeutischen Methoden, um ihr bei der Überwindung ihrer schweren Angstsymptome zu helfen. Als nichts zu funktionieren schien, versuchte er es mit Hypnose. In Trance erinnerte sich Catherine an frühere Leben, die sich als Ursache ihrer Symptome erwiesen, und sie wurde geheilt. Parallel zur erfolgreichen Behandlung seiner Patientin entwickelt sich Brian Weiss vom konventionellen Schulpsychiater zum Verfechter der Seelenwanderung.


MeinungDas Werk von Brian Weiss war das erste Buch, welches ich zu der Thematik der Reinkarnation gelesen habe und es hat mich von vorne rein total begeistert. Es ist nicht nur unglaublich spannend und mitreisend geschrieben, sondern lässt einen beim lesen das Zeitgefühl verlieren. Die Patientin Catherine leidet an zahlreichen Phobien und um bei der Überwindung der Symptome zu helfen versucht der Psychiater die Hypnose als eine therapeutischen Methode. Wer sich entschließt dieses Werk zu lesen sollte auf jeden Fall einen gewissen Grad an Offenheit mitbringen. Besonders das fünfte und achte Kapitel haben mich zum nachdenken angeregt, genauso auch das letzte. Vor allem interessant empfand ich dass die Patientin in einer so kurzen Zeit sich an unglaublich viele Leben erinnern konnte. Die Botschaften aus der Zwischenwelt von den Meistern, waren ebenfalls sehr tief und ließen einen nur schwer sich von dem Werk losreißen. Durch die einfache Sprache des Autors kann man sich besonders gut auf den Inhalt konzentrieren. Das ganze geschriebene klingt sehr glaubhaft, vor allem da es für den Autor ebenfalls Neuland ist und man nicht esoterische Weisheiten aufgedrängt bekommt oder sich durch das geschriebene überfahren füllt. Das Werk könnte etwas für Leser sein, die Angst vor dem Tod haben und oder über einen Tod einer nahestehenden Person trauern.

Fazit: Alles in allem ist es ein unfassbar mitreisendes und spannendes Werk, welches man nur schwer aus der Hand legen kann. Man sollte offen dem Thema gegenüber stehen oder es zumindest versuchen. Ist jedem der sich für die Thematik interessiert zu empfehlen, und jenen die Angst vor dem Tod haben und mehr über ihre Mitmenschen und den möglichen Ursprung bestehender Phobien erfahren möchten.


Dank: 
Zudem möchte ich mich natürlich bei dem Goldmann Verlag , sowie der Verlagsgruppe Randomhouse bedanken, die mir dieses Rezensionsexemplar freundlicherweise zugeschickt haben. Ich bedanke mich nochmals bei Ihnen für die Möglichkeit dieses interessante Werk rezensieren zu dürfen und für tolle Zusammenarbeit.


      






Titel: Mut zur Kreativität
Autor: Doreen Virtue
Einband: Hardcover
Seitenanzahl: 256
Verlag: Irisiana
Meine Wertung: 3 Farbkleckse

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Autor: 
Doreen Virtue ist promovierte Beratungspsychologin und war als Familien- und Psychotherapeutin tätig. Als Autorin hat sie über 50 Bücher über die von ihr entwickelte Engel-Therapie und andere ganzheitlich-spirituelle Themen geschrieben und bietet dazu auch Online-Seminare an. Ihre Bücher, Kartendecks und CDs erreichen alleine in Deutschland eine Gesamtauflage von über einer Million.

    Klappentext: Die eigenen Ideen kreativ umsetzen und erfolgreich vermarkten – dieses Buch hilft Ihnen dabei diesen Traum zu verwirklichen. Die Bestseller-Autorin Doreen Virtue bietet erprobte Tipps und Methoden, um die Kreativität zu fördern und Blockaden zu lösen. Zudem gibt sie konkreten Rat, wie Sie Ihre künstlerische Tätigkeit zum Beruf machen können.

Meinung: Der Titel, genauso wie der Klappentext des Buches hatte mich sehr neugierig gemacht und ließ mich hoffen, aus einer Kreativen-Blockade heraus kommen zu können. Als Design-Studentin fällt es einem schwer durchgehend gute kreative Lösungen und Ideen zu haben, deswegen dachte ich, dass dieses Buch mir dabei evtl. helfen könnte. 
Das ganze Werk handelt von dem Thema Mut. So lautet bereits der erste Satz " Kreativ zu sein, erfordert Mut." Das Werk ist in zwei Teile mit 17 Kapitel aufgeteilt, wobei jedes Kapitel mit "Der Mut,  ..." anfängt. Das Buch soll einem Mut machen, was einem recht schnell und bereits am Anfang klar wird. Die Autorin bietet Tipps und Methoden an, um Kreativität zu fördern. Vieles ist dabei in einem starken spirituellen Licht getaucht, welches mich eher störte. Sie versucht den Leser dazu einzuladen seine Kreativität zu entdecken und mutig zu sein. Interessant fand ich, dass die Autorin ebenfalls möchte, dass man seine negativen Gefühle kreativ ausdrückt. Sie spricht von "Instant-Kreativität" was auch neu und interessant für mich ist, und was ich gerne ausprobieren würde.
Doreen Virtue spricht oft vom Spirituellen und ihren Engelskontakten, was ich auf Dauer als sehr anstrengend empfand. Zudem ist jedes Kapitel mit einer Illustration von Schmetterlingen und Glanz aufgemacht, was mich ebenfalls nicht angesprochen hatte. Ich hatte leider eine andere Vorstellungen davon, worum das Buch gehen würde, was dazu führte das ich das Buch nicht komplett durch lesen konnte, da mich das häufige Erwähnen der Engels eher nervte. Grundsätzlich habe ich keine negative Einstellungen gegenüber dem Spirituellen, Esoterischen oder Magischen, jedoch empfand ich es als nicht ganz passend dies so häufig zu erwähnen.
Natürlich gibt es viele interessante Kapitel, die mich ebenfalls bewegt haben, wahrscheinlich ist dieses Werk, jedoch eher für Leser, die die Autorin bereits kennen und sich ebenfalls für Engel-Therapie und spirituellen Themen interessieren.
    Fazit: Alles in alles, eine schöne Idee. Ein Werk welches mich womöglich begeistert hätte, wenn es eine Reduzierung bezüglich der Erwähnung der Engel und dem Spirituellen gäbe. Trotzdem möchten ich dieses Buch all denen empfehlen, die sich für genau diese Themen interessieren, oder begeisterte Leser der Autorin sind.

    Dank: 
      Zudem möchte ich mich natürlich bei dem Irisiana Verlag , sowie der Verlagsgruppe Randomhouse bedanken, die mir dieses Rezensionsexemplar freundlicherweise zugeschickt haben. Ich bedanke mich nochmals bei Ihnen für die Möglichkeit dieses interessante Werk rezensieren zu dürfen und für tolle Zusammenarbeit.

     




Titel: Das geheime Leben der Seele
Autor: Sabine Wery von Limont
Einband: Softcover
Seitenanzahl: 352
Verlag: Mosaik
Meine Wertung: 5 Farbkleckse

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Autor: 
Sabine Wery von Limont studierte Wirtschaft und Psychologie in Hamburg. Sie arbeitete als Psychotherapeutin u.a. für Wirtschaftsunternehmen, renommierte Hamburger Kliniken und für Parship. Heute führt sie ihre eigene Praxis und gilt als Expertin auf dem Gebiet der Psychokardiologie und Traumatherapie. Sie lebt mit ihrer Familie in Hamburg.

    Klappentext: Wieso sind wir, wie wir sind? Und müssen wir so bleiben? Man kann sie vielleicht nicht sehen, und doch ist sie spür- und sogar messbar: Die Seele ist zwar das unsichtbare Organ unseres Körpers, wirkt sich aber über das Nervensystem auf unseren ganzen Organismus aus. Sie umfasst unsere gesamte Wahrnehmung, beeinflusst Hirn- und Organaktivität, bestimmt die Bindung zu unseren Mitmenschen, definiert unsere Persönlichkeit - und sie kann uns krankmachen. Die bekannte Verhaltenstherapeutin Sabine Wery von Limont beschreibt auf verständliche Weise, welche Strategien die Seele hat, um mit uns zu kommunizieren, und warum es sich lohnt, mit ihr in Kontakt zu kommen, um uns selbst und andere besser zu verstehen.

Meinung:
Der Titel des Buches hat sofort meine Neugier geweckt und ich habe gehofft neue Erklärungen bezüglich des Themas Seele zu erhalten. Da ich mich seit längerem für die Thematik interessiere und immer auf der Suche nach neuen Informationen zu den Themen Seele, Gehirn und Persönlichkeit bin, kam dieses Buch sehr passend.
Das Cover lässt sich nicht allzu lange anschauen, da einem leicht schummerig davon werden kann. Dies passt jedoch gut zur Thematik, da es ebenfalls geheimnisvoll und somit zum Thema Seele sehr passend erscheint. Als das einzige etwas unpassende empfinde ich die Farbgebung des Namens der Autorin  und des Stickers auf dem Cover, da dieses womöglich eher weibliche Leser ansprechen könnte. Dies ist aufgrund von dem Fakt, dass die Autorin versucht geschlechtsneutral zu schreiben eher unvorteilhaft für das Buch. Durch die Farbgebung lässt sich die Aufmachung kaum ahnen und könnte somit evtl. interessierte männliche Leser "abschrecken" - wobei Leser die tatsächlich an der Thematik interessiert sind, nicht von einer Farbe abgehalten werden sollten zu dem Buch zu greifen. 
Die Verhaltenstherapeutin beschreibt in dem sehr gut strukturierten Sachbuch die Funktionsweise unserer Psyche, welche als Seele bezeichnet wird. Die Autorin schreibt über den Hirnstoffwechsel genauso ausführlich und humorvoll, wie den Einfluss den unsere Vergangenheit und Erziehung auf unseres Innere hat. Es ist ihr sehr gut gelungen, die Sprache auch für Laien leicht verständlich zu machen. Sie bringt immer wieder Fallbeispiele aus ihrer eigenen Praxis, um das geschriebene zu verdeutlichen und einfach verständlich darzustellen. Ebenfalls interessant fand ich die Gewichtung auf die Prägung des Gehirnes in der Kindheit des Menschen. Laut der Autorin ist eine liebevolle Zuwendung und Aufmerksamkeit sehr wichtig.
Das Buch ist in fünf Kapitel eingeteilt. So handelt es von der Frage, warum wir überhaupt eine Seele haben, Sie untersucht welche Grundbedürfnisse unsere Seele hat und wie die Persönlichkeit des Einzelnen entsteht. Zudem geht es darum, wieso es zu psychischen Störungen wie Depressionen und Zwängen kommen kann und stellt ihre Bewältigungsstrategien vor. Außerdem wird thematisiert, dass chronische Krankheiten psychischen Ursprungs sein können. Abschließend zeigt die Autorin Therapien, Medikamente und bestimmte Schutzfaktoren.
Immer wieder zeigt die Autorin Fallbeispiele zu einzelnen psychischen Erkrankungen und erläutert anhand dessen was die Personen bewegt. Dabei macht sie Mut sich bei Problemen mit sich aber auch anderen Menschen zu beschäftigen und rechtzeitig sich an einen Therapeuten zu wenden. Man erfährt zwar sehr oft und offen von anderen Mitmenschen von körperlichen Verletzungen oder Erkrankungen, jedoch werden diese auch viel leichter und schneller akzeptiert als seelische Erkrankungen wie Depressionen. Die werden öfter nicht ernst genommen, weshalb sich viele nicht trauen Hilfe zu suchen und warten viel zu lange um sich an einen Therapeuten zu wenden, wenn sie es denn überhaupt tun.
Ich empfand das Buch als sehr interessant und als eine schöne und leichte Einführung in die Psychologie und die Funktionsweise des Gehirn.
Obwohl der Titel des Buches ein wenig unpassend ist, da zwar die Seele genannt wird, es sich aber eigentlich um die Psyche und das Gehirn handelt. Mit dem Wort Seele assoziiere ich viel mehr etwas esoterisches, welches sich mehr mit übernatürlichen beschäftigt, was in dem Buch nicht der Fall war. 
Außerdem finde ich es gut, dass viele vor allem unterschiedliche Quellen gennant wurden, genauso wie weitere Lese- und Hörempfehlungen.
Alles in allem hat das Buch mir geholfen, einen erweiterten Blick auf Menschen und ihr Handeln zu bekommen. Vieles erscheint mir nun verständlicher, wobei es für Leser mit Vorwissen, wahrscheinlich nur eine Auffrischung des Wissens ist und nicht genug in die Tiefe geht.
Zusammenfassend ist zu sagen, dass man mehr über die Menschen, vor allem aber über sich selbst erfährt. Die Motive und das Handeln von Menschen in bestimmten Situationen oder auch im Alltag sind nun viel verständlicher. Es ist ein guter Beitrag dafür andere anzuregen sich mit ihrer eigenen psychischen Gesundheit auseinander zusetzen und ein gelungenes Buch zum Thema Psyche, Verhaltensweise und Wahrnehmung.

Fazit: Der Autorin ist es super gelungen ihr Wissen ebenfalls für Laien gut zu transportieren und verständlich zu machen. Jeder der sich für die Grundsätze der Psychologie interessiert sollte auf jeden Fall dem Sachbuch eine Chance geben. Im Allgemeinen hat das Werk ebenfalls zum besseren Verständnis der eignen Psyche geführt. Das Buch lässt sich sehr leicht und flüssig lesen und macht durch den Humor ebenfalls sehr viel Spaß. Obwohl dieser ab der Mitte des Buches ein wenig nachgelassen hat, bis ich schließlich nichts mehr davon mitbekommen habe. Bis dahin hat jedoch der lockere Schreibstil mich sehr angesprochen, wodurch ich das Gefühl hatte neues Wissen auf eine sehr einfache Art und Weise aufzunehmen ohne dass man sich wirklich anstrengen musste.

Dank: Zudem möchte ich mich natürlich bei dem Mosaik Verlag , sowie der Verlagsgruppe Randomhouse bedanken, die mir dieses Rezensionsexemplar freundlicherweise zugeschickt haben. Ich bedanke mich nochmals bei Ihnen für die Möglichkeit dieses interessante Werk rezensieren zu dürfen und für tolle Zusammenarbeit.




       




Titel: >>Noch wichtiger als
 das Wissen ist die Phantasie<<
-
Die 50 besten Erkenntnisse 
der Wissenschaft von Galilei bis Einstein 
Autor: Ernst Peter Fischer
Einband: Paperback
Seitenanzahl: 320
Verlag: Penguin Verlag
Meine Wertung: 5 Farbkleckse

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Autor:
 
Ernst Peter Fischer, geboren 1947 in Wuppertal, studierte Mathematik, Physik und Biologie und promovierte 1977 am California Institute of Technology. 1987 habilitierte er sich im Fach Wissenschaftsgeschichte und lehrte in den Jahren darauf an den Universitäten Konstanz und Heidelberg. Als Wissenschaftspublizist schreibt er unter anderem für Die Welt und Focus. Fischer ist Autor zahlreicher Bücher, darunter der Bestseller »Die andere Bildung« (2001) und die Max-Planck-Biographie »Der Physiker« (2007). Für seine Arbeit erhielt er mehre Preise, u. a. den Sartorius-Preis der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen. Bei Siedler erschien zuletzt »Die Verzauberung der Welt. Eine andere Geschichte der Naturwissenschaft« (2014).

Klappentext:

In seinem neuen Buch versammelt der renommierte Wissenschaftshistoriker Ernst Peter Fischer die besten Erkenntnisse aus der Naturwissenschaft. Ob von Galileo Galilei, Marie Curie oder Albert Einstein – es sind Weisheiten, die die Neugier für die Forscher wecken und Lust machen auf noch mehr Wissenschaft. In gewohnt unterhaltsamer und tiefsinniger Weise bringt uns Ernst Peter Fischer seine Faszination für diese Welt näher, regt dazu an, weiterzudenken und sich sein Staunen zu bewahren.


Meinung: Um mein Wissen zu erweitern und meine Wissenslücken auf zufüllen entschied ich mich für dieses Buch. Darin geht es um die 50 besten Erkenntnisse aus aller Welt zu verschiedenen Wissenschaftlichen Bereichen. Jedes Kapitel ist einer Person gewidmet und geht über eine Länge von 4 Seiten. Zuerst findet man ein aussagekräftiges Zitat von der jeweiligen Person und darauf hin folgt eine drei seitige Biografie zu dem/der Wissenschaftler/in. Dadurch dass jedes Kapitel auf eine Person eingeht, ist es möglich gezielt etwas lesen zu können und sich nur zu bestimmten Entdecker/innen zu informieren. Zudem ist das Buch sehr strukturiert aufgebaut ,sodass die Entwickler/innen in bestimmte Rubriken gegliedert sind genauso wie man eine Struktur in den Kapitel selbst wiederfindet. Die Kapitel sind zwar recht kurz, jedoch sehr informativ. Die Zitate regen zum nachdenken und selbst interpretieren an. Durch die Kürze des Kapitels fällt das Lesen einem leicht und löst durch das geschriebene meist ein Aha-Effekt aus. Es wird einem sehr schnell bewusst wie das Schaffen der Forscher/innen  unser aller Leben verändert und wie sehr wir von den Personen heutzutage profitieren. Trotz dem Fakt ,dass es um Wissenschaft geht ist das Buch dennoch witzig geschrieben und öfter mit Anekdoten versehen, wodurch das Lesen noch mehr Spaß bereitet. Neben dem Wissen, dass man durch das Buch gewinnt habe ich mich besonders auf alle Zitate gefreut. Der Inhalt in den einzelnen Kapitel hat ebenfalls hin und wieder auf andere Personen verwiesen, sodass einem noch klarer wurde ,wer auf wessen Erkenntnisse aufgebaut hat und ,dass sie sich gegenseitig inspiriert oder auch durch den anderen weiter entwickelt haben. 

Fazit:

Alles in allem ist es ein Buch in das man immer wieder mal Reinblättern und lesen kann. Es ist nicht unbedingt etwas ,dass an einem Stück gelesen werden kann oder muss. Es dient dazu sich neues Wissen anzueignen oder altes aufzufrischen und könnte durch einige Fachbegriffe nicht unbedingt für alle Lesen einfach zu lesen sein, dennoch ist dies nicht als unmöglich anzusehen. Somit empfinde ich es als sehr interessantes Nachschlagewerk in dem man nach und nach Theorien und Personen kennen lernen kann. Natürlich kann dies auch an einem Stück gelesen werden, würde ich jedoch nicht empfehlen. Es wird über allgemein bekannte aber auch unbekannte Wissenschaftler/innen geschrieben. Zudem hat es mich sehr gefreut auch ein paar weibliche Vertreterinnen wieder finden zu können. Ein sehr tolles Buch um die Wissenslücken aufzufüllen und die Beziehung zwischen verschiedene Forscher/innen  sowie deren Gebieten zu erfahren und neues kennen zu lernen.
Auf jeden Fall ein lesenswertes Buch ,dass ich jedem weiter empfehlen würde.

Dank:
Zudem möchte ich mich natürlich bei dem Penguin Verlag , sowie der Verlagsgruppe Randomhouse bedanken, die mir dieses äußerst interessante Rezensionsexemplar freundlicherweise zugeschickt haben. Ich bedanke mich nochmals bei Ihnen für die Möglichkeit dieses informative Werk rezensieren zu dürfen und für tolle Zusammenarbeit.













Titel: Drei Meter unter Null

Autor: Marina Heib
Einband: Hardcover
Seitenanzahl: 256
Verlag: Heyne
Meine Wertung: 3 Farbkleckse

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Autor:

Marina Heib wurde in St. Ingbert im Saarland geboren. Nach ihrem Studium der Orientalistik und Philosophie ging sie 1988 nach Hamburg, wo sie als Journalistin für mehrere Publikumszeitschriften tätig war. Seit 1998 arbeitet sie als Drehbuchautorin fürs Fernsehen. Von Marina Heib sind bislang fünf Kriminalromane, ein Thriller sowie diverse Kurzgeschichten erschienen.

    Klappentext:Sie beobachtet ihre Opfer. Sie plant ihre Morde. Nichts will sie dem Zufall überlassen. Sie schlägt den Weg der Gewalt jedoch nicht ohne Grund ein. Ihr Leben lang bemühte sie sich um ein normales Leben. Doch die Hülle der Normalität umschloss eine tiefe Verzweiflung, die sie zu verbergen wusste. Bis zu einem nebligen Donnerstag im November. Dem Tag, an dem sie beschließt, eine Mörderin zu werden. Sie will die Dämonen vernichten. Sie will Rache. Sie empfindet kein Mitleid. Sie sollen leiden.
    Genau wie sie.
Meinung: Normalerweise gehören Thriller nicht zu meiner Wahl an Bücher aber diesmal entschied ich mich für einen. Bis zur Mitte des Buches war die Handlung sehr langweilig. Ich verlor öfter das Interesse daran und wunderte mich ob Mobbing in der Kindheit wirklich schuld an den folgenden Morden haben konnte. Bei der Mitte angelangt begann der Inhalt einen Sinn zu machen und im Buch fand eine 180° Wendung statt, die dazu führte dass das Buch anfing interessant zu werden. Man bekam mehr Lust weiter zu lesen und heraus zu finden, aus welchen Gründen die Morde tatsächlich statt fanden. Bestimmte Textstellen empfand ich als nicht interessant und überflog diese. Der Schreibstil war in Ordnung . Recht nah am Ende wurde ein Geheimnis gelöst das das ganze vorherige auflöst und der Geschichte schließlich einen Sinn gibt. 

Fazit: Alles in allem ist das Buch eher langweilig und erfordert eher viel Geduld bis es schließlich spannend wird.  Wer diese Geduld aufbringen kann wird wahrscheinlich ebenfalls Interesse am Buch finden. Auf jeden Fall kann man dem Thriller eine Chance geben ,denn letztendlich ist es eine sehr interessante Geschichte, welche leider viel zu langsam Lauf und Spannung annimmt.


Dank:

Zudem möchte ich mich natürlich bei dem Heyne Verlag , sowie der Verlagsgruppe Randomhouse bedanken, die mir dieses Rezensionsexemplar freundlicherweise zugeschickt haben. Ich bedanke mich nochmals bei Ihnen für die Möglichkeit dieses interessante Werk rezensieren zu dürfen und für tolle Zusammenarbeit.









Titel:  Ich nehm dann mal das Upgrade
Autor: Sascha Tegtmeier
Einband: Paperback
Seitenanzahl: 288
Verlag: Goldmann
Meine Wertung: 5 Farbkleckse










Autor:
Sascha Tegtmeier, geboren 1978, hat nach einem Studium der Journalistik und Germanistik in Leipzig als Redakteur bei der taz in Berlin gearbeitet. Seit einigen Jahren denkt er sich PR-Konzepte für Unternehmen und die Politik aus. Gemeinsam mit seiner Frau Paulina nimmt er sich immer mal mehrmonatige Auszeiten, um die Welt zu erkunden - als Flashpacker. Beide leben in Berlin.

Klappentext:
Kann man sich noch ein Leben ohne Spülmaschine vorstellen? Will man den Rollkoffer wieder gegen den Rucksack eintauschen? Sascha Tegtmeier und seine Frau Paulina, beide Mitte Dreißig, haben Deutschland für sechs Monate den Rücken gekehrt. Sie wollten um den Globus reisen, waren aber nicht bereit, ihr Hotelzimmer mit Kakerlaken oder einen Schlafsaal mit betrunkenen Mitreisenden zu teilen. Denn etwas Komfort und Sicherheit möchte man sich mittlerweile doch schon leisten. Mit diesen Ansprüchen sprechen sie vielen aus der Seele: Flashpacking heißt diese Art zu reisen und ist mittlerweile ein globaler Trend. Mit ihren unterhaltsamen Geschichten ermutigen Sascha und Paulina alle Ex-Backpacker und Abenteurer, den Rucksack zu entstauben und in die Welt zu ziehen. Mit praktischen Flashpacker-Tipps – ob für eine Woche Urlaub oder ein Jahr Auszeit.

Meinung:
Der ehemalige Backpacker Sascha und seine mexikanische Frau Paulina begeben sich auf eine Weltreise und dokumentieren diese. Das Paar hat sich im Laufe der Zeit zu Flashpackern entwickelt und möchten diese Reiseart nun auch anderen Reisenden zu verstehen geben. 
Sie reisen komfortabler deswegen sind ihre Reisen ,jedoch nicht unbedingt unauthentischer. 
Der Autor hat einen sehr angenehmen und humorvollen Schreibstil. 
Der Leser findet sich immer öfter mit einem schmunzeln wieder und wird auch öfter zum Lachen gebracht. Zu den von den beiden besuchten Orten gibt es öfter (historisches)  Hintergrundwissen über bestimmte Orte oder Menschen. So lernt man die Kultur auf eine ganz andere Art und Weise durch Sascha selbst kennen und erfährt vieles wissenswertes. So werden auch Reisefotos von den beiden gezeigt, die zwar leider in schwarz-weiß gehalten sind aber trotzdem schön anzusehen sind. 
Auch findet man zu jeden großen Kapitel eine Spotify-Playlist mit passender Musik.
Die Idee eine passende Playlist zu erstellen finde ich interessant und passend.
Zudem findet man am Ende jedes Kapitels Reisetipps bezogen auf das jeweilige Kapitel. 
Am Ende des Buches ist ein recht kurzer Text von Paulina die ihre Packliste und weitere hilfreiche Tipps mit uns teilt.


Fazit: Alles in allem hat der Autor einen tollen und humorvollen Schreibstil. Man bekommt Lust auf reisen und Abenteuer und erkennt dabei bereits selbst bereiste Orte wieder. Die Kulturen werden dem Leser auf eine interessante Art dargestellt und erklärt. Ein sehr tolles Buch und auf jeden Fall empfehlenswert.

Dank: Zudem möchte ich mich natürlich bei dem GoldmannVerlag , sowie der Verlagsgruppe Randomhouse bedanken, die mir dieses Rezensionsexemplar freundlicherweise zugeschickt haben. Ich bedanke mich nochmals bei Ihnen für die Möglichkeit dieses abenteuerliche und interessante Werk rezensieren zu dürfen und für tolle Zusammenarbeit.








Titel:  Draw My Life -
DER You Tube-Hit. Hier steckt dein Leben drin!
Autor: Katie Gordon
Einband: Paperback
Seitenanzahl: 192
Verlag: Heyne
Meine Wertung: 5 Farbkleckse

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Klappentext: Ariane Grande hat es gemacht, PewDiePie hat es gemacht, Emma Watson hat es gemacht: Das eigene Leben in einfachen Strichzeichnungen skizzieren - mit allen bedeutsamen, richtungsweisenden, lustigen, traurigen, peinlichen und auch komischen Momenten. Endlich können jetzt nicht nur Youtuber, Schauspieler und andere Berühmtheiten, sondern jeder sein Leben als Draw My Life aufmalen. Denn jetzt gibt’s den Hit aus dem Internet auch zum Selbermachen: Alles, was man dazu braucht: einen Bleistift, ein bisschen Zeit und Lust an der Erinnerung. So entsteht Strich für Strich ein wunderbares Lebensbild. Keine zeichnerischen Vorkenntnisse erforderlich!
Meinung: Aufgrund dessen, dass ich früher fast täglich "Draw my Life" Videos geguckt habe, musste ich nicht lange überlegen als ich dieses Buch gesehen habe. Menschen und was diese bewegt, interessiert und beschäftigt ist unglaublich faszinierend, deswegen war ich schon immer daran interessiert mehr über andere zu erfahren und die Geschichten der verschiedensten Menschen kennen zu lernen. Ein Video zu drehen habe ich nie auf die Reihe gekriegt und mich getraut es online zu stellen schon gar nicht. Deswegen ist es ganz cool nun die Möglichkeit zu haben, das ganze in einem Buch festhalten zu können. Das Cover, genauso wie der Inhalt ist sehr minimal gehalten. Beides ist vor allem im schwarz-weiß gehalten, was mich am Anfang bisschen gestört hat. Ich stellte jedoch fest, dass ich selbst für den Inhalt der kaum gegeben ist und für die Gestaltung des Buches zuständig bin. Denn obwohl Anweisungen gegeben sind, was man zeichnen soll, ist es einem selbst überlassen. Jedes Leben und jeder Mensch ist anders, deswegen steht es jeden frei das Buch sich anzupassen und nach seinem Geschmack zu gestalten. Obwohl ich anfangs der Meinung war, dass das Buch mehr Farbe und Kritzeleien vertragen könnte, musste ich feststellen, dass es in dem minimalistischen Zustand an jeden angepasst werden kann. Für den Inhalt des Buches ist der "Leser"selbst verantwortlich. Bei einigen Anweisungen und Fragen musste man sich Gedanken machen und nochmal nach alten Fotos kramen, bei anderen jedoch fiel es total einfach etwas hinzeichnen zu können. Man kann in Erinnerungen schwelgen und erweckt Gefühle und Ereignisse die man meint lange bereits vergessen zu haben. Leider sind einige Seiten zu spezifisch, was dazu führt, dass man diese nicht immer ausfüllen kann. Neben der Möglichkeit etwas zu zeichnen kann man ebenfalls Texte schreiben und damit bestimmte Zeichnungen erklären. Das Buch ist eine tolle Idee, leider hapert es ein wenig an der Umsetzung, denn nicht alle Fragen kann man beantworten. Ein weiteres Minus ist, dass es wahrscheinlich eher geeignet für jüngere Leser als für ältere ist, was ich eher schade finde.

Fazit: Alles in allem ist es ein sehr toller Zeitvertreib, bei dem es mehr auf dem Spaß  als auf die Zeichenfähigkeit ankommt. Man bekommt die Möglichkeit alte Erinnerungen darzustellen und Gedanken festzuhalten. An den Fragen/Anweisungen kann man noch einiges verändern aber ansonsten auch eine ganz coole Geschenkidee.


Dank: 
Zudem möchte ich mich selbstverständlich bei dem Heyne Verlag , sowie der Verlagsgruppe Randomhouse bedanken, die mir dieses Rezensionsexemplar freundlicherweise zugeschickt haben. Ich bedanke mich nochmals bei Ihnen für die Möglichkeit dieses kreative und interessante Werk rezensieren zu dürfen und für ihre Geduld.







Titel:  Die geheime Sprache der Kunst -
Die Bedeutung von Symbolen und Figuren
in der abendländischen Malerei
Autor: Sarah Carr-Gomm
Einband: Hardcover
Seitenanzahl: 256
Verlag: Bassermann
Meine Wertung: 5 Farbkleckse

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Klappentext: Das Buch bietet eine informative und leicht zu nutzende Einführung in mythologische, religiöse, historische, literarische und symbolische Traditionen, die Künstler aller Zeiten nutzten und noch immer nutzen.
Sie finden hier detaillierte Erläuterungen zu 75 berühmten Gemälden und Analysen von über 500 Symbolen und Allegorien aus 700 Jahren künstlerischen Schaffens.
Thematisch ist das Werk in fünf Kapitel gegliedert: Mythen und Sagen der Antike; Die Bibel und das Leben Christi; Heilige und ihre Wunder; Geschichte, Literatur und Kunst; Symbole und Allegorien.



Meinung: Das Werk ist in fünf Kapitel aufgeteilt, in jedem davon findet man zahlreiche zum Oberbegriff passende Kunstwerke mit deren dazugehörigen Erklärungen. Bereits am Anfang des Buches wird einem das System dessen erklärt und darauf hingewiesen, dass es sich dabei nur um eine Einführung in das Thema handelt. Insgesamt werden die Symbole, Attribute und Geschichten von 75 bekannten Gemälden erläutert. Bei jedem Kapitel befindet sich eine kurze Einleitung und die in dem Kapitel vorzustellende Gemälde. Anschließend folgen die genannten Kunstwerke mit einer knappen Geschichte und einem kurzen Text zum Hauptthema des Werkes. Zudem findet man eine kleine Tabelle zu passenden Themen die man auf den dazugehörigen Seiten nachschlagen kann.
Am Ende jedes Kapitels ist außerdem eine ausführlichere Erklärung zu den bereits bei den Kunstwerken genannten Themen.
So wird auf die Mythen und Sagen der Antike, die Bibel und das Leben Christi, Heilige und ihre Wunder, Geschichte/Literatur und Kunst genauso wie Symbole und Allegorien eingegangen.
Zwar fehlt den Erläuterung eine gewisse informative Tiefe, jedoch war diese nicht unbedingt zu erwarten, da das Buch selbst sich als eine Einführung bezeichnet. Die gegebene Information war sehr passend, interessant und erweckt Interesse an den gezeigten Gemälde. Sollte man sich für bestimmte Werke mehr interessieren, kann man sich die gewünschte Information ebenfalls detailreicher im Internet oder auf das Gemälde spezialisierten Bücher finden.  So wird man ebenfalls öfters überrascht mit bestimmten Informationen über die Hintergrundgeschichte und den im Werk vertretenen Symbolismus.
Zwar ist die Druckqualität nicht die beste, jedoch ist diese zu dem günstigen Preis recht angemessen.
Es ist sehr kompakt und dennoch informativ und erweckt schnell das Interesse an vielen Kunstwerken.
Es wird auf jeden Fall genug Material gegeben um in die Thematik eintauchen zu können. Einzelne Symbole und Figuren kann man gezielt nachschlagen. Leider wiederholt sich öfter mal der Text zu dem Gemälde und der darauffolgende Text zum Hauptthemas des Werkes.

Fazit: Alles in allem ist es ein sehr informatives Buch, welches eine sehr gute Einführung in die Thematik bietet. Für jeden der sich nur minimal mit Kunst, Symbolismus und Mythologie beschäftigt hat, ist dies ein passendes Buch um sich weiter zu bilden und tiefer in das Thema einzutauchen.
Jedoch ist dies wahrscheinlich nichts für diejenigen die sich bereits ausgiebig damit beschäftigen.
Ein tolles und kompaktes Buch für Kunstinteressierte, welches trotz mangelnder Druckqualität nicht zu bemängeln ist.

Dank:
 Zudem möchte ich mich natürlich bei dem Bassermann Verlag , sowie der Verlagsgruppe Randomhouse bedanken, die mir dieses Rezensionsexemplar freundlicherweise zugeschickt haben. Ich bedanke mich nochmals bei Ihnen für die Möglichkeit dieses informative und interessante Werk rezensieren zu dürfen und für tolle Zusammenarbeit.










Titel:  Gehen, um zu bleiben -
Wie ich in die Welt zog, um bei mir anzukommen
Autor: Anika Landsteiner
Einband: Paperback
Seitenanzahl: 282
Verlag: Goldmann
Meine Wertung: 5 Farbkleckse

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Autorin:  Anika Landsteiner, geboren 1987, absolvierte eine Ausbildung zur Schauspielerin, ehe sie sich der journalistischen Laufbahn zuwandte. Seit 2010 schreibt sie für verschiedene Online- und Printmedien wie ZEITjUNG.de, im gegenteil, Jolie oder The Fernweh Collective. Außerdem hat sie zwei Jahre das renommierte Münchner Stadtmagazin MUCBOOK geleitet und führt den Reiseblog Ani denkt, der sich großer Beliebtheit erfreut. Wenn sie nicht gerade um die Welt fliegt, lebt Anika Landsteiner in München.

Klappentext: Wie weit müssen wir fahren, um irgendwann einmal anzukommen? Die Antwort auf diese Frage muss jeder selbst herausfinden, doch das Wichtigste ist erst einmal das Losfahren. Denn wer nicht wegfährt, kann auch nicht heimkommen. Für Anika Landsteiner ist Reisen eine Herzensangelegenheit, die sie bereits um die ganze Welt geführt hat. Nur wenn man das warme Nest zu Hause verlässt, kann man sich für die Welt öffnen und das entdecken, was man liebt – auch wenn es manchmal mit Strapazen verbunden ist. Mit ihren Beobachtungen und Gedanken zeichnet sie manchmal das große Bild, manchmal spürt sie Zwischentöne auf – ob auf Dschungelpfaden in Kolumbien oder einem staubigen kalifornischen Highway. Der richtige Zeitpunkt zum Losfahren? Immer genau jetzt!

Meinung: Wer mich bereits persönlich kennt oder einige meiner Rezensionen gelesen hat, weiß das Reisen und Kulturen eine Thematik ist, die mich sehr beschäftigt und mit welcher ich mich häufig auseinander setzte. Somit gehören diese Themen besonders bei Bücher zu meinen Liebsten. Durch das Buch " Gehen, um zu bleiben" lernte ich den Blog "anidenkt"  der Autorin Anika kennen. Dieser ist auf jeden Fall wert ihn mal genauer anzuschauen, da sich dort viele hilfreiche Tipps zum Thema Reisen sowie interessante Berichte zu verschiedenen Ländern wiederfinden. Anika absolvierte eine Ausbildung zur Schauspielerin und wohnt in München, auch mal monatelang an anderen Orten der Welt. Über die Ereignisse nach der Ausbildung erfahren wir bereits im ersten Kapitel. Das Buch besteht aus 15 Kapiteln,  jedes davon besitzt einen Oberbegriff und eine kleine Erklärung wobei beides perfekt das folgende Kapitel beschreibt. Anschließend folgt das Land und Datum. Die 15 Kapitel stehen für 15 besondere und einzigartige Reiseerfahrungen die sie nachhaltig stark geprägt und verändert haben. In den einzelnen Kapiteln schreibt sie über ihre unterschiedlichsten Begegnungen mit anderen Menschen, Kulturen, Sitten und Ländern.  Es ist stets alles voller Emotionen und Gedanken über das Erlebte. So schreibt sie ebenfalls offen über negative Ereignisse, Vorurteile, Rassismus u.v.m. .Sie weckt das Fernweh und bringt alte Erinnerungen an alte Reisen wieder zum Leben. Anika zeigt wie wichtig es ist mit offenen Augen durch die Welt zu gehen, neues auszuprobieren und Kontakt zu Menschen aus verschiedenen Kulturen zu haben. Das ganze ist einfach zu lesen , ist persönlich und ehrlich geschrieben und bereitet einem riesige Lust aufs reisen.

Fazit:  Alles in allem ist es ein sehr schönes und einfach zu lesendes Buch, dass das Fernweh und Interesse an anderen Kulturen weckt. Es ist persönlich, ehrlich und auf jeden Fall lesenswert. Ein muss für alle die mehr als nur All-Inclusive-Urlaub machen wollen.

Dank: Außerdem möchte ich mich natürlich bei dem Goldmann Verlag , sowie der Verlagsgruppe Randomhouse bedanken, die mir dieses Rezensionsexemplar freundlicherweise zugeschickt haben. Ich bedanke mich nochmals bei Ihnen für die Möglichkeit dieses abenteuerliche und interessante Werk rezensieren zu dürfen und für tolle Zusammenarbeit.





Titel:  Die Kunst, allein zu reisen
und bei sich selbst anzukommen
Autor: Katrin Zita
Einband: Paperback
Seitenanzahl: 240
Verlag: Goldmann
Meine Wertung: Farbkleckse

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Autorin: Katrin Zita lebt und arbeitet als selbstständige Unternehmerin, Coach und Journalistin in Wien und Berlin. Nach zehn Jahren in der Architekturbranche und weiteren zehn Jahren in der Medienbranche berät sie heute Klienten mit den Schwerpunkten High-Potential, Leadership und Female Career. Für diverse Firmen ist sie in der Personal- und Persönlichkeitsentwicklung tätig und liebt es, als Spin Doctor neueste Erkenntnisse von ihren vielen weltweiten Reisen in die Unternehmen einzubringen.

Klappentext: Einfach mal spontan die Koffer packen und mit niemandem Reiseziel und Programm abstimmen – wünschen wir uns das nicht alle hin und wieder? Reisejournalistin Katrin Zita macht gerne allein Urlaub und bricht mit dem Klischee, dass Soloreisende einsam sind. Sie zeigt, wie man die unterschiedlichsten Orte dieser Welt mit Leichtigkeit und Lebensfreude kennenlernt und dass man danach Souvenirs wie Selbstvertrauen und Selbstsicherheit im Gepäck hat.

Meinung: Wer von euch bei diesem Buch einen Reiseführer mit allerlei Tipps und Tricks zum Thema allein reisen als Frau erwartet, wird eher weniger davon finden. Das jedenfalls waren auch meine Erwartungen als ich mich für dieses Buch entschied. Ziemlich schnell musste ich jedoch feststellen, dass es sich dabei eher um die Selbstfindung dreht. Es werden zwar am Ende eines Kapitels immer wieder Checklisten und Tipps angeboten, jedoch auf eine ganz andere Art als erhofft.
Tatsächlich würde ich behaupten, dass der erste Teil des Titels nicht unbedingt auf das Buch zu trifft und eher der zweite Teil passend für das Buch ist. Im Fokus des ganzen Buches liegt die Motivation, Inspiration und das Mutmachen etwas alleine zu erkunden und auszuprobieren und dabei sich selbst besser kennen zu lernen. Dabei ist das Reisen eher eine Nebensache die dabei mehr Mittel zum Zweck ist.
Dazu hat die Autorin eine ganz andere Auffassung von Reisen als erwartet, sie spricht von teuren Hotels  und Geschäftsreisen was dazu führte dass ich mich damit nicht wirklich identifizieren konnte. Auch zum Thema sicheres Reise konnte ich nur die Stirn runzeln. Ich hatte mir erhofft mehr Fakten und Tipps zu erfahren wie man bestimmte Situationen meistert und an welchen Orten man womöglich besonders als Frau vorsichtiger sein sollte, stattdessen schreibt die Autorin über ihr verletztes Bein und wie sie bis zum Hotel humpeln musste und erst dort etwas zum kühlen bekam.  Im Allgemeinen wirkt das Buch eher wie eine Biografie als wie ein Sachbuch zum Thema Reisen.  Man erfährt zwar auch etwas von den Reisen der Autorin durch ihre Erfahrungen und Erlebnisse und sie zeigt auch, dass sie als privilegierte Frau in der Lage ist allein zu reisen, von sich selbst überzeugt und genügend Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein besitzt, jedoch lenkt dies von dem tatsächliche Thema deutlich ab.
Durch ihre durchgehend positive Einstellung versucht sie zu ermutigen, zum Nachdenken anzuregen und Lebenshilfe zu leisten. Was für viele Leser wahrscheinlich motivierend und inspirierend und wohlmeinend von der Autorin ist.
Überwiegend Tipps zu verschiedenen Ländern, welche die Autorin in ihren sieben Jahren als Alleinreisende kennen gelernt hat wären durchaus interessanter und hilfreicher gewesen. Obwohl viele Themen erwähnt wurden, wurde vieles vereinfacht erklärt und nur oberflächlich angeschnitten.
Auch die Aussage der Autorin, dass man auf seinen Biorhythmus hören sollte, empfinde ich als kritisch. Auf seinen Biorhythmus zu hören und den Tagesablauf diesen anzupassen, gelingt dem durchschnittlichen Menschen eher schwierig, da man an feste Arbeitszeiten gebunden ist und dies somit nur bedingt anwenden kann.
Jedoch muss auch gesagt werden, dass das Buch sehr locker und leicht zu lesen war. Die Checklisten sind eine tolle Idee um das geschriebene nochmal zusammen zufassen und auch der Vorschlag die einzelnen Kapitel je nach Interesse zu lesen ist recht ansprechend.

Fazit: Alles in allem hat das Buch meine Erwartungen leider nicht erfüllt. Statt einer Reiselektüre stellte sich das Buch als ein psychologischer Ratgeber dar, welchen ich allen die genau daran interessiert sind empfehlen würde. Als Mutmacher und Motivationsquelle eignet sich das Buch super. Am Anfang eines Kapitels findet man ebenfalls sehr interessante Zitate die zum nachdenken anregen. Sowie der Inhalt selbst, mit welchen die Autorin helfen und zu bestimmten Situationen Rat geben wollte. Jedem der mehr über sich selbst etwas erfahren und neues allein ausprobieren möchte ist dieses Buch zu empfehlen.

Dank: Zudem möchte ich mich natürlich bei dem Goldmann Verlag , sowie der Verlagsgruppe Randomhouse bedanken, die mir dieses Rezensionsexemplar freundlicherweise zugeschickt haben. Ich bedanke mich nochmals bei Ihnen für die Möglichkeit dieses interessante Werk rezensieren zu dürfen und für ihr Geduld und tolle Zusammenarbeit.